






Im Kunsthistorischen Museum treffen kaiserlicher Anspruch, Weltklasse-Sammeln und künstlerische Genialität unter einem prachtvollen Dach aufeinander.
Sie können eine Stunde bei den berühmtesten Gemälden verbringen oder einen ganzen Tag langsam durch die Säle der Alten Meister, ägyptischen Antiken, griechisch-römischen Skulpturen und der berühmten Kunstkammer gehen, die voller außergewöhnlicher Objekte von Neugier und Handwerkskunst ist.
Das Haus wirkt elegant, inspirierend und zugleich überraschend zugänglich – für Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker ebenso wie für neugierige Erstbesucher..
Das Museum ist in der Regel an den meisten Tagen geöffnet, an ausgewählten Abenden mit verlängerten Öffnungszeiten. Zeiten können je nach Saison und Sonderausstellungen variieren, daher lohnt sich ein Blick in den offiziellen Kalender vor dem Besuch.
An bestimmten Feiertagen oder aus betrieblichen Gründen kann das Museum geschlossen sein; auch Ausstellungswechsel und Umhängungen können den Zugang zu einzelnen Räumen vorübergehend beeinflussen.
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien, Österreich
Das Museum liegt am Maria-Theresien-Platz im Wiener Zentrum und ist bequem mit U-Bahn, Straßenbahn, Bus, Taxi oder zu Fuß von vielen innerstädtischen Sehenswürdigkeiten erreichbar. Viele Besucher kombinieren den Besuch mit nahegelegenen Museen oder einem Spaziergang entlang der Ringstraße.
Vom Wien Hauptbahnhof fahren Sie mit der U-Bahn Richtung Zentrum und steigen bei Stationen nahe MuseumsQuartier oder Volkstheater aus. Von dort führt ein kurzer, angenehmer Fußweg über großzügige Boulevards zum Maria-Theresien-Platz, wo die monumentale Fassade des Museums sofort ins Auge fällt.
Mit dem Auto in die Wiener Innenstadt zu fahren ist möglich, allerdings sind Parkregeln streng und Stellplätze begrenzt. Nutzen Sie am besten eine nahegelegene Garage und gehen Sie die letzten Minuten zu Fuß. Das spart oft Zeit und reduziert Stress – besonders an Wochenenden und in stark nachgefragten Reisezeiten.
Mehrere öffentliche Verkehrsverbindungen bedienen die Innenstadt rund um Ringstraße und MuseumsQuartier. In der Umgebung angekommen, ist die Orientierung unkompliziert und der Museumsplatz gut ausgeschildert.
Wenn Sie in der Inneren Stadt, nahe der Hofburg oder beim MuseumsQuartier wohnen, ist der Fußweg eine der schönsten Optionen. Die Strecke selbst ist sehenswert und stimmt bereits vor dem Eintritt auf Wiens Architektur ein.
Weil nur wenige Orte eine solche kunsthistorische Bedeutung mit architektonischer Pracht verbinden: ikonische Alte Meister, seltene Schätze aus kaiserlichen Sammlungen und Galerieräume, die ebenso eindrucksvoll sind wie die Werke selbst.
Hier verlieren viele Besucher im besten Sinn das Zeitgefühl. Sie begegnen Bruegels zutiefst menschlichen Szenen, der Eleganz Velázquez’, der theatralischen Energie Rubens’ sowie Werken von Vermeer, Raffael und Tizian – präsentiert in reich ausgestatteten Räumen, die jede Betrachtung intensivieren.
Die Kunstkammer ist ein Wunderkabinett im Maßstab eines Museums: mikroskopisch präzise Handwerkskunst, wissenschaftliche Instrumente, allegorische Objekte und kaiserliche Sammelstücke zeigen, wie eng Macht, Neugier und Kunst in der Frühen Neuzeit verflochten waren.
Jenseits der Alten Meister öffnen diese Sammlungen einen erweiterten Zivilisationshorizont. Skulpturen, Grabobjekte, Inschriften und Alltagsfunde erinnern eindrucksvoll daran, dass museales Erzählen in einem einzigen Nachmittag Jahrtausende umspannen kann.

Wählen Sie eine Uhrzeit, die zu Ihrem Rhythmus passt, und genießen Sie Kunst ohne Eile.
Kombinieren Sie den Museumsbesuch mit weiteren Wiener Highlights für einen ausgewogenen Kulturtag.